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Eine der beliebtesten Inseln, nicht nur für Schriftsteller, Künstler und Philosophen und das gleichnamige Städtchen ist ein lebendiges Stück Mittelalter. Der Ursprung liegt weiter zurück, über 8000 Jahre! Die Stadt soll, laut Überlieferung, nach Fall Trojas von einem trojanischen Krieger gegründet worden sein.

Mit hunderten, verschieden duftender Mittelmeerpflanzen und mit ausgedehnten Wäldern bedeckt, hieß Korcula in früherer Zeit Korkyra Melaina, was soviel wie schwarzes, also dichtbewaldetes Korcula bedeutet.


Stadt Korcula

Die natursteinernen weißen Häuser (aus Steinen dieser Insel wurde auch das Weisse Haus in Washington gebaut), weithin sichtbare Türme der Kirchen und Kapellen sowie immer wieder kleine Feldhäuser bereichern farbbetonend die weite Landschaft, die dann irgendwann in das kristallen glitzernde Meer übergeht. Auch befindet sich hier die Geburtsstätte Marko Polo, den großen Entdecker und Weltreisenden; das Geburtshaus existiert noch.


trad. Moreskentanz i. d. Altstadt Korcula
Die zahllosen Oliven- und Südfruchtbäume zieren die Insel und betören mit ihrem Duft; die Früchte sind für die Bauern eine wichtige Einnahmequelle.

Überall auf dieser malerischen Insel stößt man auf Jahrhunderte alte Zypressen, terrassenartige Weinberge und weitflächige Olivenhaine.

Weitflächig wächst der Lavendel und so erntet der Imker dort den wohlschmeckenden Lavendelhonig.

Der Moreskentanz (Moreska) ist ein besonderes Erlebnis. Er stammt ursprünglich aus Spanien und wird seit dem 15. Jh. in Korcula aufgeführt. Er soll einen Kampf darstellen, der von den Heeren eines weißen (christlichen) und eines schwarzen (Mauren-)Königs um die vom schwarzen König geraubte Prinzessin ausgetragen wird. Nach einem heftigen, durch sieben Tanzfiguren veranschaulichten Schwertkampf und einem dramatischen Dialog siegt der weiße König und befreit die Prinzessin. Der Kampf wird von Marschmusik einer Blaskapelle untermalt.

Etwa 20 kleine, der Hauptinsel vorgelagerte Inseln laden zum Baden ein. Die Sandstrände erreicht man nach wenigen hundert Metern durch Weingärten, auf denen Sorten wie "Grk" (auch Posip und Kukatac) angebaut wird und Weinkennern in aller Welt aus der Lage Lumbarda ein Begriff ist. 1912 wurde das erste moderne Hotel, Korcula, eröffnet (Gebäude aus dem Jahre 1871).


Kirche in der Altstadt